


Eine Woche bin ich nun hier, in Nanyuki, Kenya, am Äquator auf knapp 2'000 m ü. M. Die Mission lautet Diplomarbeit, dauert bis Mitte August und besteht hauptsächlich darin, Regenintensitätsdaten und Regenabflussdaten auf ihre Richtigkeit hin zu überprüfen. Keine wilden Abenteuer im Busch, sondern mühselige und teilweise knifflige Büroarbeit. Einige Feldeinsätze werde ich mir aber schon noch ergattern!
Was das Leben hier anbelangt, gefällt es mir gut, es ist nicht zu heiss und nachts kühl, so dass ich mich schön gemütlich ins Bett kuscheln kann. Allerdings beginnt die Nacht hier bereits um 7 pm und um 6 h morgens geht’s dann wieder los mit den immergleichen monotonen Sprechgesängen der nahegelegenen Kirche, dann heissts Ohropax rein für eine weitere Stunde Schlaf. Das Häuschen, welches ich bewohne, ist schnuckelig mit Garten, Hunden und Eseln und nachts bewacht uns (da ist noch David, ebenfalls Studi, bewohnt das Gästehaus), unser Watchman Godana mit Pfeil und Bogen.
Ganz alleine bin ich nun doch nicht im Hause, es gibt da noch einiges an Getier, von Ameisen, Heuschrecken, Spinnen bis –ikkk- Ratten. Eine hat doch letzte Nacht glatt die Hälfte meiner Avocado verspeist, dreist, nicht?
Noch ist Regenzeit und heute wurde das zum ersten Mal überdeutlich. Zu meinem Erstaunen verursachte weder der Regen noch ein Gewitter einen Stromausfall. Wenn ich da an Nepal denke, wo schon ein paar Tropfen alles lahmlegten.... Da in der ganzen (Klein)Stadt nur ca. 200 m asphaltiert sind, gestaltete sich der Heimweg ziemlich schlammig und der eine oder andere Schuh zierte den Weg.
Zum Schluss noch einige Worte zum Essen hier. Das Nationalgericht Nyama Choma (grilliertes Fleisch – mit alles - Knochen, etc) habe ich schon gekostet und es war echt gut! Wenn ich schon den grössten Teil der Grillsaison zuhause verpasse.... Mittags lasse ich mir z. B. Pilau, ein indisches Reisgericht, schmecken und die Avocados hier sind etwa doppelt so gross wie die in der Migros :-) und yummie! Tea Time wird hier zudem grossgeschrieben, zweimal pro Tag, find ich gut :-)
Ps. Der Name der Strasse lautet echt Lunatic (verrueckt, irrsinnig) Road, wird aber neuerdings Simba (Löwe) Road genannt
Was das Leben hier anbelangt, gefällt es mir gut, es ist nicht zu heiss und nachts kühl, so dass ich mich schön gemütlich ins Bett kuscheln kann. Allerdings beginnt die Nacht hier bereits um 7 pm und um 6 h morgens geht’s dann wieder los mit den immergleichen monotonen Sprechgesängen der nahegelegenen Kirche, dann heissts Ohropax rein für eine weitere Stunde Schlaf. Das Häuschen, welches ich bewohne, ist schnuckelig mit Garten, Hunden und Eseln und nachts bewacht uns (da ist noch David, ebenfalls Studi, bewohnt das Gästehaus), unser Watchman Godana mit Pfeil und Bogen.
Ganz alleine bin ich nun doch nicht im Hause, es gibt da noch einiges an Getier, von Ameisen, Heuschrecken, Spinnen bis –ikkk- Ratten. Eine hat doch letzte Nacht glatt die Hälfte meiner Avocado verspeist, dreist, nicht?
Noch ist Regenzeit und heute wurde das zum ersten Mal überdeutlich. Zu meinem Erstaunen verursachte weder der Regen noch ein Gewitter einen Stromausfall. Wenn ich da an Nepal denke, wo schon ein paar Tropfen alles lahmlegten.... Da in der ganzen (Klein)Stadt nur ca. 200 m asphaltiert sind, gestaltete sich der Heimweg ziemlich schlammig und der eine oder andere Schuh zierte den Weg.
Zum Schluss noch einige Worte zum Essen hier. Das Nationalgericht Nyama Choma (grilliertes Fleisch – mit alles - Knochen, etc) habe ich schon gekostet und es war echt gut! Wenn ich schon den grössten Teil der Grillsaison zuhause verpasse.... Mittags lasse ich mir z. B. Pilau, ein indisches Reisgericht, schmecken und die Avocados hier sind etwa doppelt so gross wie die in der Migros :-) und yummie! Tea Time wird hier zudem grossgeschrieben, zweimal pro Tag, find ich gut :-)
Ps. Der Name der Strasse lautet echt Lunatic (verrueckt, irrsinnig) Road, wird aber neuerdings Simba (Löwe) Road genannt



3 Kommentare:
Hoi Rahel
Gute Idee mit dem Blog. Offenbar gibt es in Kenya auch eine Abart "majestatis ibizanos", auch Chilla genannt.
Weiterhin alles Gute (möglichst ohne Ratten) wünschen Dir Mummy und Daddy, verbunden mit lieben Grüssen
die wahre Chilla heisst Simba, siehe Foto. Sind beides ehemalige Strassenhunde, verfressen (kriegen auch nicht allzuviel)und frech, aber gutmuetig.
Hmmm ist das nicht das Haus von Linigers? Ich verbrachte einige Zeit in Nanyuki und habe an der DB zur Niederschlagsintensität mitgearbeitet...
Kommentar veröffentlichen