

Nanyuki schien mir zuerst ein mittelgrosses, staubiges Strassendorf zu sein, welches nicht gerade durch Schönheit besticht. Inzwischen kenne ich die meisten Strassen und Strässchen und mag den Ort nicht schlecht. Es hat unglaublich viele Tankstellen hier, nämlich sechs, drei Supermärkte, die allerdings nicht gerade riesig sind, Geschäfte für Tierfutter und Agrarprodukte im grossen Stil sowie unzählige Stände und Hüttchen mit allem von Sonnenbrillen über Ananas, Jacken, Telefonkarten, Gemüse, Töpfe bis Sandalen. Zu meinem Entsetzen gibt es scheinbar keinen einzigen Buchladen; was sich „Bookshop“ nennt, führt Bibeln und andere religiöse Bände sowie Schulhefte... Glücklicherweise brachte ich in Erfahrung, dass es hier eine Bibliothek gibt und nachdem ich dreimal da war und ein Formular sogar vom „Arbeitgeber“ CETRAD unterschreiben lassen musste, konnte ich endlich Bücher ausleihen! Essensgelegenheiten gibt es hier auch reichlich, viele gleich mit eigener Schlachterei, wo dann ganze gehäutete Ziegen im Schaufenster hängen.
Touristen oder Weisse sieht man hier sporadisch, oft Mitarbeiter von irgendwelchen Organisationen oder einheimische Farmer in riesigen 4x4s. Sinn macht ein geländetaugliches Auto durchaus, die (unasphaltierten) Strassen hier sind wirklich extrem schlecht, schlammig und seifig bei Regen, holprig sowieso und zwar heftig! Auf den Überlandstrassen sind zudem immer wieder nette kleine Schikanen eingebaut zur „Verkehrsberuhigung“; riesige Wälle, die - wenn übersehen – dem Auto und seinen Insassen wohl ernsthaften Schaden zufügen würden. Die Polizei kontrolliert alle paar Kilometer mit Stachelsperren am Boden, auch nicht zum überfahren empfohlen.
Touristen oder Weisse sieht man hier sporadisch, oft Mitarbeiter von irgendwelchen Organisationen oder einheimische Farmer in riesigen 4x4s. Sinn macht ein geländetaugliches Auto durchaus, die (unasphaltierten) Strassen hier sind wirklich extrem schlecht, schlammig und seifig bei Regen, holprig sowieso und zwar heftig! Auf den Überlandstrassen sind zudem immer wieder nette kleine Schikanen eingebaut zur „Verkehrsberuhigung“; riesige Wälle, die - wenn übersehen – dem Auto und seinen Insassen wohl ernsthaften Schaden zufügen würden. Die Polizei kontrolliert alle paar Kilometer mit Stachelsperren am Boden, auch nicht zum überfahren empfohlen.
Nanyuki ist ein lebhafter, geschäftiger Ort und auf der Terasse des CETRAD zu stehen und dem Treiben zuzuschauen, ist eine nette Pausenbeschäftigung. Irgendwo läuft immer ein Lautsprecher mit Musik oder plärrendem Radio, Tiere werden auf alle möglichen Arten transportiert, Kühe auf dem Pick-Up, Hühner auf dem Fahrrad oder Kopf-nach-unten in der Hand, Ziegen im Matatu (Kleinbus), etc... und die Kapazität eines Gepäckträgers scheint nach oben unbegrenzt.













