





Nach der Annapurnarunde in Nepal und dem Inka Trail in Peru habe ich auf einer tollen Wanderung nun auch Afrika „ertrekkt“. Während fünf Tagen war ich zusammen mit Guide Francis und Träger/Koch Jaspert am Mount Kenya unterwegs; gestartet sind wir auf 2'900 m ü. M. und haben am vierten Tag den „Höhepunkt“ Point Lenana auf 4'985 m erreicht.
Die Landschaft am Berg ist sehr vielfältig, die Baumgrenze liegt auf ca 3'000 m, zuvor findet sich dichter Wald mit vielen Tierarten. Elefanten oder Zebras haben sich zwar nicht die Ehre gegeben, aber ich habe einen Leoparden gesehen, was sehr selten ist. Nachdem die Bäume weniger werden, macht sich vor allem eine Pflanze breit, die Baumlobelie mit ihrer buschigen Riesenblüte. Von Gletschern geformte U-förmige Täler, bizarre Felsformationen, weitläufige Heidelandschaften, kleine Seen, Gletscher und natürlich die spektakulären Gipfel des erloschenen Vulkans machen diesen Trek zu einem
unvergesslichen Erlebnis.
Geschlafen haben ich und ca. 20 andere Trekker in Hütten, welche mit eisig kaltem Wasser, dünnen Matratzen, Klos, Esstischen und Kochräumen ausgestattet sind. Es ist unglaublich, was die Träger alles an Essen den Berg hoch schleppen: Frisches Gemüse, Früchte, Fleisch, Teigwaren, Reis, Eier, Biscuits, Mehl für Mandazi (fritierte Teigfladen), Mais für Popcorn, Fruchtsäfte, Kakaopulver, und und und...
Die Träger sind sowieso ein Phänomen. Mit gut 25 kg auf dem Rücken brechen sie morgens später als die Wanderer auf, da sie erst noch packen müssen. Bei der Ankunft am Nachmittag in der Hütte jedoch, kann man sich gerade noch seiner stinkenden Socken entledigen und wird bereits höflich, aber bestimmt zu Tee und Snacks aufgefordert! Die unglaublichen Mengen an Nahrung, welche mir vorgesetzt wurden, konnte ich selten ganz aufessen und hatte dabei natürlich ein schlechtes Gewissen, da Jaspert schliesslich alles mitgetragen und gekocht hatte.
Der grosse Tag, an dem wir den dritthöchsten Gipfel des Berges in Angriff nahmen, begann um drei Uhr morgens. Mit Taschenlampen galt es 800 Höhenmeter auf gerade nur 3.5 km Distanz zu bewältigen. Die Dunkelheit erwies sich als Vorteil, verwehrte sie einem doch den Blick auf den steilen bevorstehenden Weg. Pünktlich zum Sonnenaufgang erreichten wir das Ziel und die Aussicht war atemberaubend. Mir machte der Aufstieg erstaunlicherweise sehr wenig Mühe, wohl vor allem da Francis ganz nach dem Motto „pole pole“ (langsam, langsam) schön gemütlich und mit kleinen Schritten voranging. Mehr zu beissen hatte ich bei den acht Stunden Abstieg, vor allem eine längere Moorlandpassage entlockte mir einige Fluchwörter; bescherte mir im Gegenzug dafür dreckige Hosen bis zu den Knien und nasse Füsse!
Dieser Trek war aber wirklich ein fantastisches Erlebnis und ich bin mit vielen schönen Eindrücken, etwas Stolz, dass ich es geschafft habe, schmerzenden Beinen sowie einem von Jaspert verliehenen Kikuyu-Namen - Wajiku („Watschiku“) – wieder nach Nanyuki zurückgekehrt.
Die Landschaft am Berg ist sehr vielfältig, die Baumgrenze liegt auf ca 3'000 m, zuvor findet sich dichter Wald mit vielen Tierarten. Elefanten oder Zebras haben sich zwar nicht die Ehre gegeben, aber ich habe einen Leoparden gesehen, was sehr selten ist. Nachdem die Bäume weniger werden, macht sich vor allem eine Pflanze breit, die Baumlobelie mit ihrer buschigen Riesenblüte. Von Gletschern geformte U-förmige Täler, bizarre Felsformationen, weitläufige Heidelandschaften, kleine Seen, Gletscher und natürlich die spektakulären Gipfel des erloschenen Vulkans machen diesen Trek zu einem
unvergesslichen Erlebnis.Geschlafen haben ich und ca. 20 andere Trekker in Hütten, welche mit eisig kaltem Wasser, dünnen Matratzen, Klos, Esstischen und Kochräumen ausgestattet sind. Es ist unglaublich, was die Träger alles an Essen den Berg hoch schleppen: Frisches Gemüse, Früchte, Fleisch, Teigwaren, Reis, Eier, Biscuits, Mehl für Mandazi (fritierte Teigfladen), Mais für Popcorn, Fruchtsäfte, Kakaopulver, und und und...
Die Träger sind sowieso ein Phänomen. Mit gut 25 kg auf dem Rücken brechen sie morgens später als die Wanderer auf, da sie erst noch packen müssen. Bei der Ankunft am Nachmittag in der Hütte jedoch, kann man sich gerade noch seiner stinkenden Socken entledigen und wird bereits höflich, aber bestimmt zu Tee und Snacks aufgefordert! Die unglaublichen Mengen an Nahrung, welche mir vorgesetzt wurden, konnte ich selten ganz aufessen und hatte dabei natürlich ein schlechtes Gewissen, da Jaspert schliesslich alles mitgetragen und gekocht hatte.
Der grosse Tag, an dem wir den dritthöchsten Gipfel des Berges in Angriff nahmen, begann um drei Uhr morgens. Mit Taschenlampen galt es 800 Höhenmeter auf gerade nur 3.5 km Distanz zu bewältigen. Die Dunkelheit erwies sich als Vorteil, verwehrte sie einem doch den Blick auf den steilen bevorstehenden Weg. Pünktlich zum Sonnenaufgang erreichten wir das Ziel und die Aussicht war atemberaubend. Mir machte der Aufstieg erstaunlicherweise sehr wenig Mühe, wohl vor allem da Francis ganz nach dem Motto „pole pole“ (langsam, langsam) schön gemütlich und mit kleinen Schritten voranging. Mehr zu beissen hatte ich bei den acht Stunden Abstieg, vor allem eine längere Moorlandpassage entlockte mir einige Fluchwörter; bescherte mir im Gegenzug dafür dreckige Hosen bis zu den Knien und nasse Füsse!
Dieser Trek war aber wirklich ein fantastisches Erlebnis und ich bin mit vielen schönen Eindrücken, etwas Stolz, dass ich es geschafft habe, schmerzenden Beinen sowie einem von Jaspert verliehenen Kikuyu-Namen - Wajiku („Watschiku“) – wieder nach Nanyuki zurückgekehrt.




























